Online-Stammtisch: „Elternschutzrechte“ mit Maria Sagmeister

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Das Logo der JURISTINNEN zeigt viele unterschiedliche Frauenköpfe, die miteinander diskutieren.

Wir freuen uns auf einen weiteren Online-Stammtisch!

Diesmal wird uns Maria Sagmeister in virtuellem Kreise über ihre Dissertation erzählen. Diese trägt den Titel „Elternschutzrechte im Lichte von Gleichheit und Autonomie. Wie das Recht zu einer gerechteren Verteilung unbezahlter Arbeit zwischen Männern und Frauen beitragen kann“ und befasst sich aus rechtsphilosophischer Perspektive mit arbeitsrechtlichen Regelungen rund um die Geburt eines Kindes und befragt diese kritisch danach, inwiefern sie der Geschlechtergerechtigkeit dienen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Regelungen, der Einbeziehung von Männern und dem Verhältnis von Zwang und Autonomie im Arbeitsrecht. Neben theoretischen Überlegungen und einer dogmatischen Analyse der geltenden Rechtslage sind auch Rechtsvergleiche und die Einbeziehung von empirischen Erkenntnissen wichtig, um im Ergebnis konkrete rechtspolitische Vorschläge machen zu können. Die Dissertation wurde mit dem Johanna Dohnal- sowie dem Theodor Körner-Förderpreis ausgezeichnet.

Maria Sagmeister hat Rechtwissenschaften und Kunstgeschichte in Wien studiert, von 2015-2019 war sie Universitätsassistentin am Institut für Rechtsphilosophie tätig und hat ihre Dissertation bei Prof.in Elisabeth Holzleithner verfasst. Sie ist seit 2016 Mitglied bei den JURISTINNEN, im selben Jahr war sie auch bei der Organisation des Feministischen Jurist*innentags (FJT) in Wien dabei. Neben der Rechtsphilosohpie und den Legal Gender Studies interessiert sie sich für Themen rund um Polizei, Protest und Recht. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift juridikum.

16.November 2020, 18:00, auf Zoom – der Link wird per Mail ausgeschickt

Anmeldungen bitte an: info@juristinnen.at